Lege Handschuhe, stabile Tüten, Edding und Klebezettel bereit. Richte zuhause drei Zonen ein: behalten, abgeben, entsorgen. Schaffe klare Ausgänge, damit Entscheidungen nicht im Flur stranden. Entscheide im Voraus, wohin Spenden gehen, wo der Wertstoffhof liegt und welche Öffnungszeiten gelten. Plane einen Mini-Puffer für Überraschungen ein. Diese Vorbereitung wandelt gute Absichten in reale Bewegung, denn alles ist griffbereit, logisch beschriftet und mit einem eindeutigen nächsten Schritt versehen.
Tag eins: eine Sache, die dich nervt. Tag zwei: ein doppeltes Küchenutensil. Tag drei: ein Kleidungsstück, das drückt. Tag vier: ein Papier, das erledigt werden muss. Tag fünf: eine dekorative Staubfängerin. Tag sechs: eine digitale Datei. Tag sieben: etwas Sentimentales, das du fotografierst und freigibst. Diese Abfolge trainiert unterschiedliche Entscheidungsmuskeln sanft und zeigt, wie flexibel die Ein-Ding-pro-Tag-Idee durch deinen gesamten Alltag fließen kann.
Kopple deine tägliche Entscheidung an bestehende Routinen, etwa den ersten Kaffee oder das Abendlicht vor dem Zubettgehen. Nutze einen Timer, feiere die drei Minuten und schreibe dir eine kleine, freundliche Notiz. Belohne dich minimalistisch: ein ruhiger Atemzug am offenen Fenster, eine Kerze, ein kurzer Spaziergang. Diese behutsame Würdigung signalisiert deinem Nervensystem Sicherheit, sodass Dranbleiben angenehm wird und die nächste kleine Entscheidung müheloser geschieht.
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